RechnoX - Rechnungsprogramm mit DATEV-Anbindung für Selbstständige und Kleinunternehmer

Lexikon: Begriffe rund um Rechnung, Beleg und DATEV

Fachbegriffe kurz erklärt: was sie bedeuten, wo sie geregelt sind und was sie für Ihren Alltag heißen.

Aufbewahrungsfrist

Aufbewahrungsfrist heißt der Zeitraum, in dem Geschäftsunterlagen aufzuheben sind: je nach Art zehn, acht oder sechs Jahre (§ 147 AO).

Stand: 30. September 2026Lesen

DATEV Belegtransfer

DATEV Belegtransfer ist eine Anwendung der DATEV eG, die Belege aus Ordnern oder Vorsystemen automatisch nach DATEV Unternehmen online überträgt.

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Buchungsstapel

Buchungsstapel heißt im DATEV-Format eine CSV-Datei mit Buchungssätzen, die in DATEV Rechnungswesen importiert werden kann.

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DATEV SmartLogin

DATEV SmartLogin ist eine App der DATEV eG für Smartphone oder Tablet, mit der Sie sich per QR-Code sicher bei DATEV-Cloud-Anwendungen anmelden.

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DATEV Unternehmen online

DATEV Unternehmen online ist die Cloud-Anwendung der DATEV eG, über die Unternehmen Belege und Daten mit ihrer Steuerkanzlei austauschen.

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Dauerfristverlängerung

Dauerfristverlängerung heißt die Verlängerung der Abgabe- und Zahlungsfrist für die Umsatzsteuervoranmeldung um einen Monat (§ 46 UStDV).

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E-Rechnung

E-Rechnung nennt das Umsatzsteuergesetz eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format nach der Norm EN 16931. Ein einfaches PDF genügt nicht.

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EN 16931

EN 16931 ist die europäische Norm für die elektronische Rechnungsstellung. Sie definiert das Datenmodell, dem eine E-Rechnung entsprechen muss.

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Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) heißt die vereinfachte Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG: Betriebseinnahmen minus Betriebsausgaben.

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Festschreibung

Festschreibung heißt der Vorgang, mit dem Buchungen in einem Buchhaltungsprogramm endgültig und unveränderbar gemacht werden (§ 146 Abs. 4 AO).

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GoBD

GoBD heißen die Grundsätze der Finanzverwaltung für elektronische Buchführung, Aufbewahrung und Datenzugriff, veröffentlicht als BMF-Schreiben.

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Gutschrift

Gutschrift bezeichnet im Umsatzsteuerrecht eine Rechnung, die der Leistungsempfänger ausstellt. Im Alltag ist oft die Korrektur einer Rechnung gemeint.

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Kleinbetragsrechnung

Kleinbetragsrechnung heißt eine Rechnung bis 250 Euro Gesamtbetrag. Für sie genügen nach § 33 UStDV wenige Angaben, eine E-Rechnung ist nicht nötig.

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Kleinunternehmerregelung

Kleinunternehmerregelung heißt die Umsatzsteuerbefreiung nach § 19 UStG für Unternehmen mit höchstens 25.000 Euro Vorjahresumsatz.

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Leistungsdatum (Zeitpunkt der Leistung)

Leistungsdatum ist der Zeitpunkt, zu dem eine Lieferung oder Leistung ausgeführt wurde. Es ist Pflichtangabe jeder Rechnung nach § 14 Abs. 4 Nr. 6 UStG.

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Leitweg-ID

Leitweg-ID heißt die Kennung, mit der E-Rechnungen an öffentliche Auftraggeber adressiert werden. Sie steht in der XRechnung im Feld Käuferreferenz.

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Offene Posten

Offene Posten sind Rechnungen, die gestellt oder eingegangen, aber noch nicht bezahlt sind: Forderungen an Kunden und Verbindlichkeiten bei Lieferanten.

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Pendelordner

Pendelordner heißt der Aktenordner, in dem Mandanten ihre Papierbelege sammeln und regelmäßig zur Steuerkanzlei bringen, die ihn nach dem Buchen zurückgibt.

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Pflichtangaben einer Rechnung

Pflichtangaben einer Rechnung sind die zehn Angaben, die § 14 Abs. 4 UStG verlangt, von Name und Anschrift bis Steuersatz und Steuerbetrag.

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Rechnungsnummer

Rechnungsnummer heißt die fortlaufende, einmalig vergebene Nummer, die jede Rechnung eindeutig kennzeichnet. Sie ist Pflichtangabe nach § 14 Abs. 4 UStG.

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Reverse-Charge-Verfahren

Reverse-Charge-Verfahren heißt die Regel, nach der nicht der leistende Unternehmer, sondern der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer schuldet (§ 13b UStG).

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SKR 03 und SKR 04

SKR 03 und SKR 04 sind zwei Kontenrahmen von DATEV. Sie legen fest, unter welcher Kontonummer ein Geschäftsvorfall gebucht wird.

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Soll- und Ist-Versteuerung

Soll- und Ist-Versteuerung unterscheiden, wann die Umsatzsteuer entsteht: schon mit der Leistung oder erst, wenn der Kunde zahlt (§§ 16, 20 UStG).

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Sonstige Rechnung

Sonstige Rechnung nennt das Umsatzsteuergesetz jede Rechnung, die keine E-Rechnung ist: Papierrechnungen ebenso wie ein PDF ohne strukturierte Daten.

Stand: 30. September 2026Lesen

Steuernummer

Steuernummer heißt die Nummer, unter der das Finanzamt einen Steuerpflichtigen führt. Auf Rechnungen ist sie oder die USt-IdNr. Pflichtangabe.

Stand: 30. September 2026Lesen

Stornorechnung

Stornorechnung heißt der Beleg, der eine ausgestellte Rechnung vollständig aufhebt. Rechtlich ist sie eine Rechnungsberichtigung nach § 31 Abs. 5 UStDV.

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Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) heißt die Nummer, die das Bundeszentralamt für Steuern Unternehmen für den Handel in der EU erteilt.

Stand: 30. September 2026Lesen

Umsatzsteuervoranmeldung

Umsatzsteuervoranmeldung (UStVA) heißt die Erklärung, mit der Unternehmen ihre Umsatzsteuer monatlich oder vierteljährlich selbst berechnen und anmelden.

Stand: 30. September 2026Lesen

Verfahrensdokumentation

Verfahrensdokumentation heißt die Beschreibung, wie ein Betrieb Belege und Buchführungsdaten erfasst, verarbeitet und aufbewahrt. Die GoBD verlangen sie.

Stand: 30. September 2026Lesen

Verzugszinsen

Verzugszinsen sind die Zinsen, die ein Schuldner zahlen muss, wenn er eine fällige Rechnung nicht rechtzeitig begleicht (§ 288 BGB).

Stand: 30. September 2026Lesen

XRechnung

XRechnung ist der deutsche Standard für E-Rechnungen an öffentliche Auftraggeber: ein reiner XML-Datensatz nach der europäischen Norm EN 16931.

Stand: 30. September 2026Lesen

Zahlungsziel

Zahlungsziel heißt die Frist, bis zu der eine Rechnung bezahlt sein soll. Ohne Vereinbarung ist eine Forderung sofort fällig (§ 271 BGB).

Stand: 30. September 2026Lesen

ZUGFeRD

ZUGFeRD ist ein hybrides E-Rechnungsformat: ein PDF mit eingebetteter XML-Datei, herausgegeben vom Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD).

Stand: 30. September 2026Lesen

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