XRechnung
XRechnung ist der deutsche Standard für E-Rechnungen an öffentliche Auftraggeber: ein reiner XML-Datensatz nach der europäischen Norm EN 16931.
XRechnung ist der Standard für elektronische Rechnungen an öffentliche Auftraggeber in Deutschland. Die Rechnung besteht aus einem reinen XML-Datensatz nach der europäischen Norm EN 16931. Betrieben wird der Standard von der Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT). Auch zwischen Unternehmen gilt eine XRechnung als E-Rechnung.
Was bedeutet XRechnung?
XRechnung ist der Standard zur elektronischen Rechnungsstellung bei öffentlichen Auftraggebern in Deutschland. Er legt fest, welche Rechnungsinformationen in welcher Form in einem XML-Datensatz stehen. Dieser Datensatz ist die Rechnung, ein PDF gehört nicht dazu. Für Menschen lesbar wird eine XRechnung erst mit einem Anzeigeprogramm.
Wo ist das geregelt?
Der Standard setzt die EU-Richtlinie 2014/55/EU in Deutschland um und wird von der KoSIT im Auftrag des IT-Planungsrats betrieben. Technisch ist XRechnung eine nationale Ausprägung der Norm EN 16931 in den Syntaxen UBL und UN/CEFACT CII. Für Rechnungen an Stellen des Bundes schreibt § 4 der E-Rechnungsverordnung grundsätzlich den Standard XRechnung vor.
Was heißt das in der Praxis?
Wer an Behörden des Bundes liefert, braucht für die Rechnung eine Leitweg-ID, die der Auftraggeber mitteilt. Zwischen Unternehmen ist XRechnung ebenfalls zulässig: Der Standard entspricht der Norm EN 16931 und damit den Anforderungen an eine E-Rechnung nach § 14 Abs. 1 UStG. Im Geschäftsverkehr ist oft ZUGFeRD praktischer, weil der Empfänger zusätzlich ein lesbares PDF erhält.
Quelle: KoSIT, Standard XRechnung
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